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Berufe · Helfer- und Anlerntätigkeiten

Küchenhilfe in Deutschland: Lohn und Voraussetzungen

Küchenhilfen bereiten Lebensmittel vor, spülen und halten die Küche sauber – in Restaurants, Kantinen, Hotels und Großküchen. Hier findest Du den amtlichen Lohn auf Helferniveau je Bundesland, was Du vor dem ersten Arbeitstag brauchst und wer in Deutschland als Helfer arbeiten darf.

Auf einen Blick

2.556 €Lohn auf Helferniveau (Median, brutto, Vollzeit) · 31.12.2025
Mittlere Hälfte
2.275 € – 2.954 €
Gesetzlicher Mindestlohn
13,90 € brutto je Stunde (2026), ab 1. Januar 2027 14,60 €
Ausbildung
keine Berufsausbildung vorgeschrieben
Deutsch
keine feste Stufe vorgeschrieben – der Betrieb entscheidet

Was Du in dieser Arbeit machst

Du wäschst und schneidest Gemüse, portionierst, hilfst bei einfachen Gerichten, spülst Geschirr und Töpfe und reinigst Arbeitsflächen und Geräte. In Stellenanzeigen steht auch Küchenhelfer/in oder Spülkraft.

Lohn als Küchenhilfe – nach Bundesland

Die Zahlen stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Anforderungsniveau Helfer: Median des Bruttomonatsentgelts von Beschäftigten in Vollzeit, Stichtag 31.12.2025, über alle Altersgruppen und Branchen. Die Hälfte verdient mehr, die Hälfte weniger. Der Entgeltatlas zählt diese Arbeit zur Berufsgruppe „Köche/Köchinnen (ohne Spezialisierung) – Helfer-/Anlerntätigkeiten“. Was Du verdienst, hängt von Betrieb, Tarifvertrag, Stunden und Region ab – eine Zusage ist das nicht; netto bleibt nach Steuern und Sozialversicherung weniger.

BundeslandMedian brutto/Monat
Deutschland gesamt2.556 €
Bayern2.626 €
Schleswig-Holstein2.622 €
Hessen2.595 €
Baden-Württemberg2.579 €
Rheinland-Pfalz2.572 €
Niedersachsen2.556 €
Hamburg2.547 €
Nordrhein-Westfalen2.537 €
Saarland2.524 €
Bremen2.504 €
Thüringen2.473 €
Berlin2.466 €
Mecklenburg-Vorpommern2.464 €
Brandenburg2.442 €
Sachsen-Anhalt2.417 €
Sachsen2.410 €

Lohnsteuer berechnen (ohne Sozialabgaben): Rechner des Bundesfinanzministeriums

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Mindestlohn und Minijob

In Deutschland gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 € brutto je Stunde (seit 1. Januar 2026); ab 1. Januar 2027 sind es 14,60 €. Gilt in einer Branche ein höherer Mindestlohn, geht er vor. In einem Minijob darfst Du bis zu 603 € im Monat verdienen (2026; ab 2027: 633 €). Für die Vermittlung eines Minijobs darf ein Vermittler von Dir kein Geld verlangen – und bei Intucora zahlst Du als Bewerber nie etwas. Ausnahmen vom Mindestlohn gibt es nur wenige, zum Beispiel für Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung und für Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer neuen Arbeit (§ 22 MiLoG).

Ohne Ausbildung, ohne Erfahrung, ohne Deutsch – was gilt?

Belehrung beim Gesundheitsamt

Wer in Küchen von Gaststätten, Kantinen oder ähnlichen Einrichtungen arbeitet, braucht vor dem ersten Arbeitstag eine Bescheinigung über die Belehrung durch das Gesundheitsamt oder einen vom Gesundheitsamt beauftragten Arzt. Beim Arbeitsbeginn darf sie nicht älter als drei Monate sein (§ 43 Infektionsschutzgesetz). Frag beim Gesundheitsamt nach Termin und Kosten.

Wer darf in Deutschland als Helfer arbeiten?

Die Sprache dieser Seite sagt nichts darüber, welcher Weg für Dich gilt – entscheidend sind Deine Staatsangehörigkeit und Dein Aufenthaltsstatus. Firmen bei Intucora suchen Menschen, die in Deutschland arbeiten dürfen; gib im Profil an, ob und auf welcher Grundlage Du hier arbeiten darfst.

Häufige Fragen

Wie viel verdient man als Küchenhilfe in Deutschland?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt der Median des Bruttomonatsentgelts in Vollzeit auf Helferniveau bei 2.556 € (Stichtag 31.12.2025). Die mittlere Hälfte verdient zwischen 2.275 € und 2.954 €. Mindestens gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 € je Stunde.

Was brauche ich, bevor ich als Küchenhilfe anfange?

Eine Bescheinigung über die Belehrung durch das Gesundheitsamt nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Sie darf beim ersten Arbeitstag nicht älter als drei Monate sein.

Brauche ich Deutsch für die Arbeit in der Küche?

Eine feste Sprachstufe ist nicht vorgeschrieben; ob es ohne Deutsch geht, entscheidet der Betrieb. Hygieneregeln und Sicherheitsunterweisungen musst Du verstehen können.

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Quellen

Zuletzt geprüft: 15. Oktober 2026

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